Was sagt Mobilität über den europaweiten Aufschwung aus?

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Wir begrüßen Dave Reed in unserem Team

Dave Reed wird neuer CEO von Teralytics.

Das Jahr 2020 war für Teralytics alles andere als gewöhnlich. Als Anbieter von Mobilitätsdaten helfen wir Verkehrsplanern und Mobilitätsanbietern in aller Welt bei der Verwirklichung eines besseren und nachhaltigeren Beförderungsangebots. Anfang dieses Jahres hätte niemand gedacht, dass eine Pandemie unser Mobilitätsverhalten weltweit verändern würde und Mobilitätsdaten eine derartige gesellschaftliche Relevanz erlangen könnten.

Während die zweite Corona-Welle über uns hinwegrollt, schlagen wir ein neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte auf. Heute freuen wir uns, unseren neuen CEO Dave Reed begrüßen zu dürfen. Reed war bislang für MediaMath tätig, wo er sich um das Auslandsgeschäft kümmerte. Er weiß, was exponentielles Unternehmenswachstum bedeutet und wie man dabei das Personal einbindet und motiviert.

Wir haben Dave Reed zu seinem bisherigen Werdegang befragt und was ihn motiviert, für Teralytics zu arbeiten

Was gefällt Ihnen besonders an Teralytics und weshalb haben Sie sich für dieses Unternehmen entschieden?

Ich freue mich außerordentlich, für Teralytics arbeiten zu dürfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Planung und Betrieb in einem der wichtigsten Wirtschaftssektoren überhaupt verbessern können – dem Verkehrssektor. Dabei können wir Verkehrsmittelnutzung und Fahrerlebnisse verbessern, Lösungen zur Vermeidung von Staus entwickeln, die Wirtschaft ankurbeln, Infrastrukturdaten für Elektrofahrzeuge erheben und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Der Beförderungssektor setzt weltweit 15 Billionen US-Dollar um und ist für die weltweite Entwicklung von großer Bedeutung. Und trotzdem basieren Verkehrsplanung und Betrieb nur allzu oft auf antiquierten, arbeitsintensiven Methoden und lückenhaften, veralteten Daten. Das ändert Teralytics durch die Bereitstellung extrem genauer und zeitnaher Mobilitätsdaten zur gesamten Bevölkerung. Unser Schwerpunkt ist die Entwicklung moderner Werkzeuge für Verkehrsplaner und Betreibergesellschaften, damit sie das Optimum aus ihren aktuellen Mobilitätsdaten herausholen können.

Aus Branchensicht ähnelt der Verkehrssektor den Finanzmärkten vor 100 Jahren oder der Medienlandschaft vor 30 Jahren: Es ist ein riesiger Sektor mit hohem manuellen Arbeitsaufwand und schlechter Datenlage. Sowohl im Finanzsektor als auch in der Medienbranche (und in vielen anderen Bereichen) haben Technologie und Automatisierung zu riesigen Umwälzungen und rasantem Wachstum geführt. Dieselben Veränderungen zeigen sich nun auch im Verkehrswesen. Teralytics ist gut aufgestellt, um an dieser Transformation mitzuwirken.

Mit Blick auf meine eigenen Aufgaben freue ich mich darauf, für ein Unternehmen arbeiten zu können, das positive Veränderungen in der Gesellschaft vorantreibt. Mobilität und der Zugang zu sicheren und effizienten Verkehrsmitteln verbessern Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit und wirken sich zudem positiv auf die Umwelt aus. Alleine kann Teralytics diese gesellschaftlichen Herausforderungen nicht lösen. Doch wir helfen unseren Kunden dabei, komplexe Probleme zu bewältigen, die einen Beitrag dazu leisten.

Inwiefern können Sie Teralytics mit Ihrer Erfahrung unterstützen und wo liegen Ihre Schwerpunkte?

Teralytics befindet sich an einem spannenden Punkt in seiner Entwicklung. Mit starkem Wachstum, einem hervorragenden Produkt und einer tollen Belegschaft haben wir alles, was wir für den Erfolg brauchen. Ich bin davon überzeugt, dass meine Erfahrungen in der Markteinführung von SaaS-Produkten für die weitere Plattformentwicklung und Expansion von großem Wert sein werden. Aktuell konzentriere ich mich dabei auf drei Schwerpunktbereiche:

  • • Kundenorientierte Produktentwicklung. Wir erweitern unsere Produkte, um die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen, und verschaffen uns ein tiefgreifendes Verständnis der Probleme unserer Kunden. Unser Team verwandelt die Erfahrungen, die wir über die Jahre bei der Entwicklung von Algorithmen zur Messung des menschlichen Mobilitätsverhaltens gesammelt haben, in herausragende Produkte. In Zukunft wollen wir unser Produkt erweitern und verbessern. Dabei orientieren wir uns an den neuesten Bedürfnissen von Verkehrsplanern und Betreibergesellschaften.
  • Orientierung an den Marktanforderungen. Wir wollen unsere Marktstrategie optimieren, um mit unserer Plattform noch mehr Kunden noch effektiver zu erreichen. Gleichzeitig passen wir unser Angebot an die Bedürfnisse unserer Kunden in unterschiedlichen Regionen und Rollen an. Unsere Kundenbetreuung ist äußerst versiert. Unser Ziel ist es, weiterhin global zu agieren und dabei unsere Glaubwürdigkeit vor Ort zu stärken. Dabei orientieren wir uns an unserem umfassenden Verständnis für die Dynamik des Marktes.
  • • Problemlösung durch Innovation. Teralytics hat sich von Anfang an auf die schwierigsten Herausforderungen im Verkehrswesen konzentriert: Wir wollten das Mobilitätsverhalten auf Bevölkerungsebene verstehen, komplexe Daten richtig interpretieren und datenwissenschaftliche Herausforderungen in verständliche Erkenntnisse umwandeln. Mein Ziel ist es, diesen Weg weiterzugehen. Ich bin davon überzeugt, dass Teralytics die Marke sein kann, die den Übergang von einer größtenteils manuellen hin zu einer komplett digitalen Interpretation und Bewältigung von Mobilitätstrends meistert. Denn ohne diese Veränderung werden wir bestimmte Schwierigkeiten und die Ungleichheit im Verkehrswesen nicht beseitigen können.

Verkehrsplaner nutzen seit jeher komplexe Strategien, Modellierungsverfahren und Methoden, um den Beförderungsbedarf abzuschätzen. Was brauchen sie, um ihre Bestandssysteme durch digitale Verfahren ersetzen zu können?

Zunächst müssen wir akzeptieren, dass Veränderungen notwendig sind. Die Planung und der Betrieb von Beförderungsmitteln muss sich weiterentwickeln und muss digitalisiert werden, um dem veränderten Mobilitätsverhalten und den dafür verantwortlichen und davon beeinflussten Dynamiken gerecht zu werden. Die zunehmende Verstädterung (Prognosen der UN zufolge werden bis 2050 fast 70 % der Weltbevölkerung in Städten leben), unser kompliziertes aber im Wandel befindliches Verhältnis zum eigenen Auto, das dringende Problem des Umweltschutzes – das sind nur einige der Trends, aufgrund derer das Thema Mobilität im 21. Jahrhundert von zentraler Bedeutung sein wird.

Die Veränderungen erfolgen immer schneller – Mitfahrdienste und Carsharing-Angebote gibt es seit gerade einmal zehn Jahren. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis weitverbreitete autonome Fahrzeuge und fliegende Taxis eine realistische Zukunftsmöglichkeit darstellen. Wenn man dann noch die Corona-Pandemie bedenkt, ergibt sich ein äußerst dynamisches Gesamtszenario, für das manuelle Befragungen und langfristige Planungen völlig ungeeignet sind.

Wird der öffentliche Personenverkehr die coronabedingten Verwerfungen überstehen?

Das Coronavirus hat vor allem gezeigt, dass schnell verfügbare, genaue Daten zum Mobilitätsverhalten und zur Verkehrsmittelnutzung dringend gebraucht werden. Die Folgen der Lockdown-Vorschriften und Veränderungen im Reiseverhalten zwingen Verkehrsplaner und Betreiber, ihre Arbeitsweise zu überdenken. Angesichts der Pandemie müssen die Verkehrsgesellschaften in Planung und Betrieb agiler werden und sich stärker an den Kunden orientieren.

Mit den Erkenntnissen, die wir in den vergangenen Monaten gesammelt haben, unterstützen wir unsere Kunden darin, mit der Ungewissheit umzugehen und sich weiterzuentwickeln. Indem wir dafür sorgen, dass Ratespiele und Spekulationen im Betrieb und in der Planung unserer Kunden der Vergangenheit angehören, erhöhen wir ihre Agilität, isolieren die wirklich wichtigen Daten und ermöglichen so tatsachenbasierte Entscheidungen. Jede Krise birgt auch eine Chance. Und das gilt im Verkehrswesen heute mehr denn je.